Tide Dove Elbe und die Schleusenlüge

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120 Meter lang soll die vermeidliche Mittelschleuse werden!

Wenn man also die ebensolange Krapphofschleuse an den geplanten Ort bei der Kirchenbrücke legt, bleibt weder Platz für eine Fischtreppe noch für das notwendige Wehr.

Auch der wasserseitige Nord-Deichfuss würde in den Schleusenbau ragen!

Ein wenig nach Süden versetzen? Die Wiese steht unter Naturschutz. Das angrenzende Grundstück Richtung Ost ist bebaut!

Bei dieser Zeichung fehlen noch sämtliche notwendigen Wasserbauten vor der Schleuse. Anlegestege und Poller, Waterräume für wartende Schiffe mit ausreichender Breite für Vorbeifahrten, usw.

Eine 120 x 12 Meter Schleuse braucht eine Betriebsfläche von ca. 240 x 50 Meter!

Vorliegende Unterlagen aus der Studie des Formum Tide-Elbe weisen eine Schleuse nach, in der nicht einmal Sporboote geschleust werden können.

Entgegen der bisherigen Behauptungen sind sehr wohl Privatgrundstücke betroffen und teilweise sogar zu räumen.

Wenn es dazu kommen sollte:

Muss der Schleusenkomplex mindestens 40 Meter Richtung Vorderdeich “verschoben” werden.
Muss das Grundsdtück am Wasser an der Ostseite der Kirchbrücke geräumt werden.
Muss der Allermöher Deich auf Höhe der Kirche begradigt werden, wodurch ein Teil des Friedhofs geräumt werden muss.
Müssen für die Dalben und Stege der Warteflächen vor der Schleuse der Wasserzugang der Grundstücke links und rechts der Kirchbrücke mindestens eingeschränkt werden.
Muss die Kirchenbrücke wesentlich höher neu gebaut werden. Eine ausreichende Rampenlänge auf der Allermöher Deich Seite ist nicht vorhanden.

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