Nix mehr wert!

7 / 100

Alleine durch den Umstand, dass die LIG die Ausübung des Vorkaufsrechts prüft, sorgt dafür, dass Grundstücke mit Immobilien die im Deichgrund stehen, oder von der LSBG so eingestuft werden, maximal noch den Betrag der zu zahlenden Entschädigung wert sind.

Bei dem grade boomenden Immobilienmarkt kommt das einem Totalverlust sehr nahe.

Wenn es dann soweit ist, schickt die LIG den Hamburger Gutachterausschuss um einen Verkehrswert zu ermitteln. Ja richtig, der eine Landesbetrieb schickt einen anderen Landesbetrieb um ein neutrales Verkehrswertgutachten zu erstellen. Naheliegend welche Richtung eine solche Verpreisung einnehmen wird.

Aber liebe Eigentümer, es bleibt ja, wenn man’s will das Restgrundstück auf dem man dann einfach mal eben ein neues Haus bauen kann, -von dem vielen Geld aus der Entschädigung?!

Verkaufen kann man jedenfalls ab sofort vergessen!
Kaum ist eine Auflassung im Grundbuch eingetragen, wird sich die LIG melden. Das möchte kein Käufer!

Aber es geht auch anders. Verschulden Sie sich einfach jetzt schon und treiben das Haus damit in die Versteigerung. Das geht -und es kann niemand was dagegen tun. Okay, man kann es auch noch den Kindern oder der eigenen Frau verkaufen, die dann eine unverkäufliche Immobilie ihr Eigen nennen. Ja, es stimmt, dann bekommt man nur maximal 70% des Verkehrswertes, der auch in dem Fall vom Hamburger Gutachterausschuss bestimmt wird, aber immerhin wird die Immobilie nicht (noch nicht) abgerissen. Und da schließt sich auch schon der Kreis.

Selbst in einer Versteigerung dürfte das Interesse nicht mehr vorhanden sein, wenn klar wird, dass man eine Immobilie ersteigert, die schon morgen Zwangsenteignet werden kann.

Es ist also dringend angezeigt jetzt zu reagieren und verbindlichen Auskünfte einzufordern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.