Kommentar zu: Maßnahmen zur Gewinnung von Flutraum – Dove Elbe des DHI

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Ein neuer Player im Spiel um die Dove Elbe und ihre Anrainer.

Zum Glück steht bereits auf der ersten Seite, dass die Zielsetzung sich auf das Sediment der Tide-Elbe bezieht, was Ableitungen bezüglich Flutschutz so nicht möglich macht.

Alle Berechnungen und Grafiken beziehen sich auf Verhältnisse im Vorland bei bestehenden Deichen!

Es wird auch nur die Dove Elbe im heutigen Status bei Reaktivierung der Reit- und Dove Elbe Schleuse gesprochen. Einer Erwähnung der Mittel-Schleuse gibt es nicht.

Das bedeutet aber auch, dass weitere Immobilien zwischen Kirchenbrücke und Krapphofschleuse betroffen sein werden.

Es wirde deutlich eine Variante mit geringerem Tiden-Hub und längerer Stauzeit auf der Dove Elbe empfohlen.
Daraus erschließt sich, dass dadurch kein neuer Anspruch an den Hochwasserschutz entsteht und die Binnendeiche in ihrer jetzigen Form Bestand haben müssen.

Interessanterweise wird von negativen Auswirkungen der Massnahmen an der Elbmündung ausgegangen. Es kommt also durch den Anschluss der Dove Elbe zu vermeidlich höheren Wasserständen an der Elbmündung.

Das ist wohl eher kein Argument für Flutschutz!

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