Jetzt kommt die LIG auch noch mit Erpressung!

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Statt einer fairen Einigung auf Augenhöhe droht die LIG die Übernahme der Immobilie ohne Vereinbarungen.

Erpressung nennt man das im Strafrecht!

Vollkommen irrwitzige Vorstellungen der LIG finden sich ohne jede Absprache direkt im Entwurf der notariellen Vereinbarung.

Die LIG hat im Rahmen des Vorkaufsrechts lediglich die Ausübung für die Hausfläche und einen kleinen Teil der Deichabfahrt erklärt. Jetzt wo klar wird, dass das so nicht klappt, versucht man durch schuldrechtliche Paragrafen an die Nutzungsrechte der Infrastruktur auf dem Grundstück zu kommen, welche im Eigentum des Verkäufers verbleiben.

Rund 950m² Gärten sind teils zur ausschließlichen Nutzung an die Mieter des Hauses vermietet, gleiches gilt für 3 Stellplätze auf dem Gelände. Drucksiel und Regenwassersammler, sowie alle Zuwegungen und die Deichabfahrt werden genutzt. Für alles möchte die LIG 150,-€ im Monat zahlen. Alle Pflichten zur Sicherung und Erhalt sollen natürlich beim Eigentümer verbleiben.
Das kosten allein die Stellplätze!
Allerdings macht man sich seitens der LIG nicht einmal die Mühe vertraglich notwendig zu erklären was man dafür haben möchte und wie Kündigungsrechte usw. geregelt sein sollen.

Kurz zuvor hat die LIG versucht einen Paragrafen in den Notarvertrag zu schmuggeln, der absolutes Stillschweigen über diese Machenschaften zusichern soll. Das hat schon mal nicht funktioniert!

Jetzt wird offen angedroht, die Inbesitznahme auch ohne eine verhandelte Vereinbarung vorzunehmen. Es ist zu vermuten, dass dies schon lange das Ziel ist, da es nie irgendwelche Vorschläge in beiderseitigem Sinn gegeben hat.

Wenn das passiert, müsste der Eigentümer sofort die Nutzung seiner Infrastruktur unterbinden. D.h. das Haus hätte kein Siel mehr, die Mieter keine Gärten und Stellplätze und das Regenwasser läuft auf die Straße.

Die einzig leitragenden sind also die Mieter, die sich dann mit Rechtsmitteln wehren, aufgrund der Situation aber das Haus verlassen müssen.

Nun hat die LIG aber bereits vor einiger Zeit die Absicht der Entmietung schriftlich bestätigt.
Passt doch, oder?

Auf diese Weise müsste die LIG auch nicht gegen den lästigen, aber rechtlich einwandfreien, Mietvertrag des aktuellen Eigentümers klagen. Sie würde einfach eine Räumungsklage führen -und vermutlich verlieren.

Eine fast menschliche Regung scheint es seitens der LIG zu geben. Man will nicht persönlich am Notartermin teilnehmen, sondern das Protokoll später unterzeichnen.
Angegebener Grund: Corona.
Wahrer Grund: Vielleicht schämt man sich ja doch für ein so unwürdiges Vorgehen?

Auch wenn die persönlichen Mittel aufgrund der nun schon 6 Monate dauernden Verzögerungen begrenzt sind, geht es jetzt wohl nur noch mit der Nutzung aller möglichen Rechtsmittel um die Selbstherrlichkeit der LIG in die Schranken zu weisen und menschlich und rechtlichen akzeptables Vorgehen zu erreichen.

Wir brauchen eure Solidarität! Das hier ist nur das erste Beispiel für die Art und Weise wie in Zukunft Immobilien annektiert werden. Es sind bereits andere Fälle auf dem Weg!

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